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News / Veranstaltungen

Fotolia 36867243 XtravaganTSuche nach Betroffenen mit Angst- und Panikstörungen für eine neue Selbsthilfegruppe

“Im September vergangenes Jahr fing es an. Ich fuhr allein ganz entspannt mit dem Auto von der Arbeit nach Hause und plötzlich fing mein Herz an zu rasen. Mein Mund wurde ganz trocken und ich hatte das Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Vor lauter Angst hielt ich auf dem Pannenstreifen der A7 an. Sofort rief ich meinen Freund an, der mich zum Glück etwas beruhigen konnte, so dass ich es schaffte, zum nächsten Parkplatz zu fahren. Dort bekam ich einen extrem Heul- und Zitteranfall. Meine Hände und Füße wurden eiskalt und ich hatte auch das schreckliche Gefühl, zu ersticken. Ich wusste nicht, was mit mir los war. Ich dachte erst, dass ich ein bisschen gestresst von der Arbeit bin und es würde schon wieder verschwinden. Heute weiß ich, dass es eine Panikattacke war.

Nach ein paar Tagen Ruhe zu Hause hatte ich dieselbe Situation im Auto. Ich konnte keinen Meter mehr fahren. Meine Arme und Beine wurden taub, mein Herz raste, der Mund wurde trocken, extreme Heul- und Zitteranfälle und immer wieder das schreckliche Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Dann bin ich sofort zum Hausarzt gegangen. Ich wurde gründlich untersucht, um andere Krankheiten auszuschließen. Letztendlich stellte er eine Angst-und Panikstörung mit Agoraphobie fest. Ich war erstaunt, dass das für den Arzt gar nicht so überraschend war. Der Grund dafür ist, dass sehr viele Menschen davon betroffen sind. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, aber meist im Unterbewusstsein zu suchen. Sie haben fast nie etwas mit der Situation zu tun, in der sie das erste Mal auftreten.“(eine Betroffene)

So oder ähnlich geht es mehr Menschen als man glaubt. Oft ist ihnen selbst nicht bewusst, was mit ihnen passiert. Das Gefühl der Scham auf Grund des eigenen Kontrollverlustes, die Angst davor nicht verstanden und ernst genommen zu werden sowie die krankheitsbedingten Angst- und Panikattacken selbst hindern sie zusätzlich daran, sich jemanden anzuvertrauen und sich Hilfe zu suchen. Auf Grund der steigenden Anzahl an Hilfesuchenden im Sozial- und Gleichstellungsbüro möchten wir erneut einen Anlauf wagen, Betroffene zu einer Selbsthilfegruppe zusammenzubringen. Für weitere Informationen oder Interesse an der Selbsthilfegruppe als betroffene Person melden Sie sich bitte bei Frau Schmatloch vom Sozial- und Gleichstellungsbüro.


  

Neuer Faltflyer zur Übersicht der Angebote Reha- und Funktionssport in Suhl

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Erhältlich im Sozialen Zentrum sowie an vielen weiteren öffentlichen Einrichtungen und medizinischen Praxen.

 

  


 

Die neue Selbsthilfebroschüre ist fertig und lieg bereits in vielen Einrichtungen, Arztpraxen, Apotheken u.v.a. aus...

Titelblatt Selbsthilfebroschre 2016/2017

 

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