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geplante Gruppengründungen / Mitgliedersuche

Gründung einer SHG Fibromyalgie

 

AdobeStock 62816967 SmallEin Ganzkörperschmerz, welcher jede Berührung zur Qual werden lässt. Die Erkrankung beginnt oft schleichend und in Schüben. Erst leicht, dann immer stärker werdend und das 24 Stunden des Tages. Während der Schübe wird sogar duschen zur Herausforderung, berichtet ein Betroffene. Man ändert seine Kleiderordnung, keine richtig engen Sachen mehr, selbst der BH mindestens eine Nummer größer, nur damit nichts die Haut enger berührt. Was diese Erkrankung für eine Partnerschaft bedeutet, ist kaum in Worte zu fassen. Physische und psychische Leiden bei den Betroffenen, aber auch ein Leiden der Angehörigen auf Grund der Hilflosigkeit und zunehmenden Verlust der körperlichen Nähe zueinander.

 

Der Begriff „Fibromyalgie" setzt sich aus drei Wortbestandteilen zusammen. „Fibro" bedeutet Faser; „My" oder „Myo" heißt Muskel und „algie" steht für Schmerz. Wörtlich übersetzt bedeutet somit Fibromyalgie „Muskelfaserschmerz“.

Die Diagnose ist oft langwierig, da nicht immer gleich eindeutig. Ursachen und Auslöser werden viele genannt und diskutiert. Am wahrscheinlichsten ist eine Kombination aus genetischer Veranlagung und verschiedenen psychischen, sozialen und biologischen Einflüssen. Die Behandlung erfolgt meist nur symptomorientiert durch Einsatz von Medikamenten in Verbindung mit Bewegungs-, Psycho-, aber auch einer speziellen Schmerztherapie.

Bis es soweit kommt, haben viele Betroffene einen langen Leidensweg hinter sich. Sie fühlen sich oft alleingelassen mit ihrem unerträglichen Schmerz und als Mensch oft nicht ernst genommen. Um den Betroffenen eine Anlaufstelle zum Austausch und gegenseitiger Stärkung zu geben, wird zur Zeit ein Selbsthilfegruppe gegründet. Die Treffen werden vorerst immer am 4. Montag im Monat um 16 Uhr statt finden. Wer Interesse hat bei Selbsthilfegruppe Fibromyalgie  mit zu machen, kann sich gern im Sozial- und Gleichstellungsbüro bei Frau Schmatloch melden unter der Tel. 03681 – 74 28 12 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

 


 

Gründung einer Selbsthilfegruppe für Eltern von AD(H)S Kindern

 

LSHG Eltern ADHS logoetzte Woche war es wieder soweit. Mein Sohn und ich waren mit einer Freundin und deren Tochter verabredet. Doch dann Planänderung, weil das Restaurant einer bekannten Fastfoodkette ausgerechnet heute geschlossen blieb. Ab diesem Moment war klar – der Tag würde in einem Desaster enden. Statt gleich an dieser Stelle abzubrechen und nach Hause zu fahren, redete ich mit Engelszungen auf meinen Sohn ein und versuchte ihm klarzumachen, dass wir einfach die paar Kilometer auf uns nehmen und in die Filiale der Nachbarstadt aufbrechen würden. Kein Problem – geht mein Sohn doch immerhin bereits in die Grundschule und hat die Trotzphase schon lange hinter sich gelassen. Möchte man meinen und dennoch erwachsen aus derartigen Situationen bei uns ständig Schwierigkeiten, denn mein Sohn hat ADHS.

Planänderungen, Menschenansammlungen, verschiedene Reize führen regelmäßig zu Ausrastern und bringen mich zunehmend dazu, die Öffentlichkeit aus Scham zu meiden. ADHS, die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. Die Diagnose und die Tabletten bekommt man relativ problemlos vom Arzt, aber im Alltag bin ich allein. So auch jetzt, da mein Sohn vor lauter Frust, dass er der Verkäuferin nicht exakt erklären kann, welchen Burger er ohne Gurken möchte, im Restaurant wütet. Er schreit seinen Unmut gerade heraus, beleidigt andere Gäste und ist mehr unter als am Tisch anzutreffen… und alles nur wegen einer fehlenden Käsescheibe!

ADHS führt zu Isolation, da das Verständnis von Freunden und selbst der eigenen Familie zu wünschen übriglässt. Stattdessen gibt es ungefragt gutgemeinte Erziehungstipps. „Du musst Grenzen setzen.“ Aber auch Ratschläge sind „Schläge“ und so ziehe ich mich voller Selbstzweifel zurück. Verhaltensauffälligkeiten in der Schule sorgen für permanenten Gesprächsstoff am heimischen Küchentisch und überschatten meine Ehe. Was machen wir nur falsch? Was ist an unserem Kind und mir nicht richtig?

In einer Selbsthilfegruppe soll Eltern von ADHS-Kindern die Möglichkeit eines Austauschs über das Leben mit einem betroffenem Kind und die entwickelten Alltagsstrategien ermöglicht werden. Zudem sollen die regelmäßigen Treffen dazu genutzt werden durch Vorträge von Ärzten und Therapeuten das Wissen über die Störung zu erweitern und Handlungsalternativen kennenzulernen.

Interessierte Eltern wenden sich bitte an die Leiterin des Sozial- und Gleichstellungsbüros, Julia Schmatloch unter der Telefonnummer 03681 – 742812 oder schreiben eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 


 

                                             Herzgruppe Südthüringen

ILogo C Herzkinder Thüringenm Südthüringer Raum werden Menschen gesucht, die mit einem Herzunterstützungssystem leben.

Im Vordergrund soll der Austausch untereinander stehen, die Gruppe möchte jedoch außerdem Ansprechpartner für Menschen sein, die in absehbarer Zeit ein Herzunterstützungssystem erhalten werden.

Herzunterstützungssysteme werden bei chronischer Herzinsuffizienz (verminderte Pumpfunktion des Herzens), die nicht medikamentös behandelt werden kann, implantiert.

Ist das Herz nicht mehr in der Lage eine ausreichende Menge an Blut durch den Körper zu pumpen, kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und somit zu Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Herzunterstützungssysteme werden seit mehr als 10 Jahren implantiert. Sie können den Patienten helfen, wieder aktiver am Leben teilzunehmen.

 


 

Aufruf an weitere Betroffene und betroffene Angehörige zum Thema Morbus Crohn

Morbus Crohn beschreibt eine chronische und schubweise verlaufende Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Die Krankheit kann vom Mund bis hin zum After jeden Abschnitt des Verdauungstraktes betreffen. Am häufigsten sind jedoch Entzündungen im Darmbereich. Dabei sind alle Schichten der Darmwand entzündet, welche sich im Verlauf der Erkrankung noch verdicken. Durchfall, Krämpfe und Blähungen zählen zu typischen Symptomen bei Morbus Crohn.

Nicht immer jedoch schließen die Ärzte hier dann gleich auf diese Krankheit. Vielmehr wird zunächst einmal von Infekten oder einer Viruserkrankung ausgegangen. Welche Symptome sich zeigen, hängt unter anderem auch davon ab, welcher Teil des Verdauungstraktes von der Krankheit befallen ist. Neben den typischen Beschwerden in diesem Bereich können auch andere Körperregionen Symptome aufweisen. Somit ist Morbus Crohn in erster Linie zwar eine chronische Entzündung im Verdauungstrakt, meist im Darmbereich, zeigt sich aber oft auch mit weiteren Symptomen außerhalb dieses Gebietes.

Über die Ursachen dieser Krankheit wurde in den vergangenen Jahren viel diskutiert und geforscht. Bis heute aber sind sich die Mediziner und Wissenschaftler nicht einig, welche Hauptursache der Krankheit Morbus Crohn zu Grunde liegt. Fest steht jedoch, dass es meist eine Reihe einzelner Ursachen und Umstände gibt, die die Krankheit begünstigen und ausbrechen lassen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts steigt die Anzahl der Betroffenen stetig an. Dabei tritt die Krankheit meist bei jüngeren Menschen erstmals auf. Typisch ist hier ein Alter zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr. Aber auch Menschen im höheren Alter können noch an Morbus Crohn erkranken. Aktuell leiden in Deutschland rund 300.000 Menschen an Morbus Crohn und die Zahl der Neuerkrankungen steigt stetig. (© 2015 Morbus Crohn Aktuell)

Seit einem Jahr gibt es nun die SHG Chronische Darmerkrankungen . Die Mitglieder sind weiterhin offen für weitere  von Morbus Crohn Betroffene oder betroffene Angehörige. Bei Interesse oder weiteren Fragen dazu bitte bei Frau Schmatloch vom Sozial- und Gleichstellungsbüro zu melden.


 

Diabetes-Gruppe

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft im Herbst 2013 sind in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt. Diabetes mellitus ist tückisch. Oft macht er sich erst dann durch Symptome bemerkbar, wenn bereits Folgekrankheiten vorliegen. Darum ist die Früherkennung wichtig, um schwerwiegende Schäden an Organen zu verhindern. Sollten Sie die Diagnose bereits erhalten haben, bzw. bereits seit Jahren mit der Erkrankung leben und nach wie vor unsicher sein, wie Sie im Alltag damit umgehen sollen, sie sich in diesem Zusammenhang mehr über die richtige Ernährung, die passende Bewegung oder etwas über die Erfahrungen anderer Betroffener wissen wollen, dann schließen Sie sich einer neuen Selbsthilfegruppe zum Thema Diabetes an.

Bei weiteren Fragen oder der Wunsch nach Kontaktaufnahme, melden Sie sich bitte im Sozial- und Gleichstellungsbüro.

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