banner_1.jpgbanner_2.jpgbanner_4.png

geplante Gruppengründungen / Mitgliedersuche

Suche nach weiteren Betroffenen mit Angst- und Panikstörungen für die neue Selbsthilfegruppe

“Im September vergangenes Jahr fing es an. Ich fuhr allein ganz entspannt mit dem Auto von der Arbeit nach Hause und plötzlich fing mein Herz an zu rasen. Mein Mund wurde ganz trocken und ich hatte das Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Vor lauter Angst hielt ich auf dem Pannenstreifen der A7 an. Sofort rief ich meinen Freund an, der mich zum Glück etwas beruhigen konnte, so dass ich es schaffte, zum nächsten Parkplatz zu fahren. Dort bekam ich einen extrem Heul- und Zitteranfall. Meine Hände und Füße wurden eiskalt und ich hatte auch das schreckliche Gefühl, zu ersticken. Ich wusste nicht, was mit mir los war. Ich dachte erst, dass ich ein bisschen gestresst von der Arbeit bin und es würde schon wieder verschwinden. Heute weiß ich, dass es eine Panikattacke war.

Nach ein paar Tagen Ruhe zu Hause hatte ich dieselbe Situation im Auto. Ich konnte keinen Meter mehr fahren. Meine Arme und Beine wurden taub, mein Herz raste, der Mund wurde trocken, extreme Heul- und Zitteranfälle und immer wieder das schreckliche Gefühl in Ohnmacht zu fallen. Dann bin ich sofort zum Hausarzt gegangen. Ich wurde gründlich untersucht, um andere Krankheiten auszuschließen. Letztendlich stellte er eine Angst-und Panikstörung mit Agoraphobie fest. Ich war erstaunt, dass das für den Arzt gar nicht so überraschend war. Der Grund dafür ist, dass sehr viele Menschen davon betroffen sind. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, aber meist im Unterbewusstsein zu suchen. Sie haben fast nie etwas mit der Situation zu tun, in der sie das erste Mal auftreten.“(eine Betroffene)

So oder ähnlich geht es mehr Menschen als man glaubt. Oft ist ihnen selbst nicht bewusst, was mit ihnen passiert. Das Gefühl der Scham auf Grund des eigenen Kontrollverlustes, die Angst davor nicht verstanden und ernst genommen zu werden sowie die krankheitsbedingten Angst- und Panikattacken selbst hindern sie zusätzlich daran, sich jemanden anzuvertrauen und sich Hilfe zu suchen.

Auf Grund der steigenden Anzahl an Hilfesuchenden im Sozial- und Gleichstellungsbüro haben wir erneut einen Anlauf gewagt, Betroffene zu einer Selbsthilfegruppe zusammenzubringen. Eine kleine SHG ist darauf bereits entstanden die noch offen für weitere Betroffenen ist.

Für weitere Informationen oder Interesse an der Selbsthilfegruppe als betroffene Person melden Sie sich bitte bei Frau Schmatloch vom Sozial- und Gleichstellungsbüro.

 


 

Herzgruppe Südthüringen

Im Südthüringer Raum werden Menschen gesucht, die mit einem Herzunterstützungssystem leben.

Im Vordergrund soll der Austausch untereinander stehen, die Gruppe möchte jedoch außerdem Ansprechpartner für Menschen sein, die in absehbarer Zeit ein Herzunterstützungssystem erhalten werden.

Herzunterstützungssysteme werden bei chronischer Herzinsuffizienz (verminderte Pumpfunktion des Herzens), die nicht medikamentös behandelt werden kann, implantiert.

Ist das Herz nicht mehr in der Lage eine ausreichende Menge an Blut durch den Körper zu pumpen, kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und somit zu Auswirkungen auf den gesamten Organismus.

Herzunterstützungssysteme werden seit mehr als 10 Jahren implantiert. Sie können den Patienten helfen, wieder aktiver am Leben teilzunehmen.

 


 

Aufruf an weitere Betroffene und betroffene Angehörige zum Thema Morbus Crohn

Morbus Crohn beschreibt eine chronische und schubweise verlaufende Entzündung des Magen-Darm-Trakts. Die Krankheit kann vom Mund bis hin zum After jeden Abschnitt des Verdauungstraktes betreffen. Am häufigsten sind jedoch Entzündungen im Darmbereich. Dabei sind alle Schichten der Darmwand entzündet, welche sich im Verlauf der Erkrankung noch verdicken. Durchfall, Krämpfe und Blähungen zählen zu typischen Symptomen bei Morbus Crohn.

Nicht immer jedoch schließen die Ärzte hier dann gleich auf diese Krankheit. Vielmehr wird zunächst einmal von Infekten oder einer Viruserkrankung ausgegangen. Welche Symptome sich zeigen, hängt unter anderem auch davon ab, welcher Teil des Verdauungstraktes von der Krankheit befallen ist. Neben den typischen Beschwerden in diesem Bereich können auch andere Körperregionen Symptome aufweisen. Somit ist Morbus Crohn in erster Linie zwar eine chronische Entzündung im Verdauungstrakt, meist im Darmbereich, zeigt sich aber oft auch mit weiteren Symptomen außerhalb dieses Gebietes.

Über die Ursachen dieser Krankheit wurde in den vergangenen Jahren viel diskutiert und geforscht. Bis heute aber sind sich die Mediziner und Wissenschaftler nicht einig, welche Hauptursache der Krankheit Morbus Crohn zu Grunde liegt. Fest steht jedoch, dass es meist eine Reihe einzelner Ursachen und Umstände gibt, die die Krankheit begünstigen und ausbrechen lassen. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts steigt die Anzahl der Betroffenen stetig an. Dabei tritt die Krankheit meist bei jüngeren Menschen erstmals auf. Typisch ist hier ein Alter zwischen dem 15. und 35. Lebensjahr. Aber auch Menschen im höheren Alter können noch an Morbus Crohn erkranken. Aktuell leiden in Deutschland rund 300.000 Menschen an Morbus Crohn und die Zahl der Neuerkrankungen steigt stetig. (© 2015 Morbus Crohn Aktuell)

Seit einem Jahr gibt es nun die SHG Chronische Darmerkrankungen . Die Mitglieder sind weiterhin offen für weitere  von Morbus Crohn Betroffene oder betroffene Angehörige. Bei Interesse oder weiteren Fragen dazu bitte bei Frau Schmatloch vom Sozial- und Gleichstellungsbüro zu melden.


 

Diabetes-Gruppe

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft im Herbst 2013 sind in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an Diabetes mellitus erkrankt. Diabetes mellitus ist tückisch. Oft macht er sich erst dann durch Symptome bemerkbar, wenn bereits Folgekrankheiten vorliegen. Darum ist die Früherkennung wichtig, um schwerwiegende Schäden an Organen zu verhindern. Sollten Sie die Diagnose bereits erhalten haben, bzw. bereits seit Jahren mit der Erkrankung leben und nach wie vor unsicher sein, wie Sie im Alltag damit umgehen sollen, sie sich in diesem Zusammenhang mehr über die richtige Ernährung, die passende Bewegung oder etwas über die Erfahrungen anderer Betroffener wissen wollen, dann schließen Sie sich einer neuen Selbsthilfegruppe zum Thema Diabetes an.

Bei weiteren Fragen oder der Wunsch nach Kontaktaufnahme, melden Sie sich bitte im Sozial- und Gleichstellungsbüro.

Joomla templates by a4joomla